Als gesichert gilt, dass schon die Römer hier bei Algund eine Brücke über die wilde Etsch betrieben, um hier Steuern und Zölle einzuheben. So galten die Überbleibsel des Brückenkopfes lange als Relikt aus der Römerzeit, bis Holzfunde unterhalb des Gemäuers diese Gewissheit zunichte machten: Der Algunder Brückenkopf in seiner heutigen Form stammt aus dem Mittelalter! Betrachtet man aber die verwegene Geschichte des Etschlaufes bis hin zu seiner Regulierung mit seinen wiederholten Überschwemmungen verwundert es nicht, dass laut alten Berichten auch eben die Römer diese Brücke immer wieder aufbauen mussten.
Durch einen modernen Glascubus, welcher als Eingang fungiert, gelangst du über eine Stiege bis hinunter zum Fundament des Brückenkopfes. Rechterhand erstreckt sich unter dem Glasdach die perfekt in Granit gemeisselten Steine des Brückenkopfes, gegenüber erzählen Schautafeln die Geschichte der Brücke bei Algund von der Römerzeit bis heute. Auf dem Brückenkopf selbst gelangst du über wenige Stufen auf einer schiefen und abgetretenen Stiege zu einer alten Kapelle, welche dort seit ca. 200 Jahren steht.
Das Museum befindet sich direkt am großen Parkplatz am Lido Algund. Vom Auto zum Eingang sind es nur wenige Schritte.
In unmittelbarer Nähe verbindet eine Holzbrücke Algund mit der Fraktion Forst, von wo aus man die Etsch sehr gut überblicken kann.
Aktuelle Öffnungszeiten und Eintritt beim Tourismusverein Algund
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