Die botanischen Gärten mit ihren vier thematischen Gärten (Waldgärten, Sonnengärten, Wasser- und Terrassengärten sowie den Themengärten zu den Landschaften Südtirols) mit 80 verschiedenen Gartenlandschaften erstrecken sich über eine Gesamtfläche von 12 Hektar.
Hier blickst du im Frühjahr auf über 200.000 blühende Tulpen. Sie eröffnen am ersten April die Gartensaison. Dann gibt es bis Anfang November noch unzähligen weitere botanische Schönheiten zu entdecken. Sie sind Merans Publikumsmagnet schlechthin: die botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die sich an den sonnendurchfluteten Berghang von Labers schmiegen.
Um wirklich alles zu sehen, solltest du dir einen ganzen Tag nehmen, so groß ist die Anlage und so vielfältig die unterschiedlichen Gartenwelten. Tipp: Besuche die Gärten auch außerhalb der klassischen Besuchszeiten, in denen oft sehr großer Andrang herrscht – die Gärten bieten auch zahlreiche Morgen- und Abendveranstaltungen.
Im Zentrum der botanischen Gärten Schloss Trauttmansdorff befindet sich das Schloss selbst, welches neben einem Restaurant das Touriseum beherbergt. Dessen alten und ehrwürdigen Räume, in welchen bereits Kaiser Franz Josef und seine Gattin, die Kaiserin Sissi residierten, dienen heute als Räumlichkeit für das Museum des Tourismus. Das Touriseum bietet, wie schon sein Name verrät, eine bleibende Ausstellung zum Tourismus in Südtirol.
Die Ausstellung thematisiert den Tourismus in Meran und Südtirol und bietet spannende Einblicke, welche von den Anfängen des Fremdenverkehrs bis hin zur totalen Digitalisierung der Hotels und der Urlaubsaktivitäten reichen.
Unterhalb des Schlosses liegt, umgeben von Palmen der große Seerosenteich mit dem Pavillon am Ufer. An lauen Sommerabenden werden dort Abendkonzerte veranstaltet, die Gartennächte, in welchen schon zahlreiche international anerkannte Künstler aufgetreten sind.
Für leichte Schwindelgefühle sorgt bei gar einigen der Thun’sche Gucker, benannt nach seinem Erschaffer Matteo Thun, eine Aussichtsplattform mit der Form eines Fernglases hoch über den Gärten selbst.
Gartensaison 2026: 1. April bis 8. November
1. April – 15. Oktober: 9–19 Uhr
16. – 31. Oktober: 9–18 Uhr
1. – 8. November: 9–17 Uhr
Juni bis August freitags Sommerabende ab 18 Uhr
Erwachsene 17 €
Kinder und Jugendliche 6–17 Jahre 8 €
Familie (2 Erwachsene, bis 4 Kinder) 38 €
Kinder unter 6 Jahren frei
Sommerabend- und Spätherbst-Ticket 10 €
Karte
Häufige Fragen zu den Gärten von Trauttmansdorff
Wie viel Zeit brauche ich für die Gärten von Trauttmansdorff?
Mindestens einen halben Tag, besser einen ganzen: 12 Hektar, 80 Gartenwelten, zwei Aussichtsplattformen, Palmenstrand und Voliere. Tipp: früh morgens oder zu den Abendveranstaltungen kommen, dann ist weniger los.
Wann sind die Gärten geöffnet?
Die Gartensaison 2026 dauert vom 1. April bis 8. November; zum Start blühen über 200.000 Tulpen. Bis Mitte Oktober ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet, danach kürzer. Im Juni, Juli und August gibt es freitags Sommerabende ab 18 Uhr.
Was gibt es außer den Gärten zu sehen?
Im Schloss das Touriseum, das Museum zur Geschichte des Tourismus in Südtirol, in den Räumen, in denen Kaiserin Elisabeth wohnte. Hoch über den Gärten der Thun’sche Gucker, eine Aussichtsplattform in Form eines Fernglases, und am Seerosenteich die Sommerkonzerte der Gartennächte.
Kann man Trauttmansdorff im Winter besuchen?
Nach dem 8. November schließen die Gärten, aber vom 19. November 2026 bis 10. Januar 2027 verwandelt Lumagica sie abends in einen Lichterpark, täglich 16.30 bis 21 Uhr (24.12. geschlossen).





